Ein Bericht macht sichtbar, wie eine Aussage zustande kommt. Leser sollten erkennen können, welche Frage untersucht wurde, welche Beobachtung vorliegt und wo noch Unsicherheit besteht.
Vier Teile
- Frage: Welche konkrete Unsicherheit soll geklärt werden?
- Vorgehen: Welche Eingaben, Bedingungen und Schritte wurden gewählt?
- Beobachtung: Was ist tatsächlich geschehen?
- Schluss: Welche Aussage trägt die Beobachtung, und welche nicht?
Ein kleines Beispiel
Bei einem Darstellungsproblem lautet die Frage etwa, ob eine zitierte Passage bei zwei Fensterbreiten lesbar bleibt. Das Vorgehen nennt die Testnachricht und die Ansichten. Die Beobachtung beschreibt die Umbrüche. Der Schluss bleibt auf diese Prüfung begrenzt und behauptet nicht, dass jedes Programm jede Nachricht gleich darstellt.
Offene Fragen behalten ihren Wert
Ein nicht erklärtes Ergebnis gehört in den Bericht. Es rechtfertigt einen gezielten nächsten Test, ohne die erste Beobachtung zu verwerfen. Ein klar benannter Rand der Aussage ist hilfreicher als eine scheinbar vollständige Erklärung.